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Indian Triker Oldenburg 2009

Indian Triker Oldenburg 10. -12. 07. 09

Es war Freitag und ich kam nicht von der Arbeit weg, ausgerechnet!Es wurde 15 Uhr bis ich daheim die Garage öffnen konnte. Der kluge Kerl baut vor, nur schnell die Kühltasche verstauen, alles andere war am Vorabend erledigt.
Also schnell frischgemacht, gegessen, einen Kaffee, noch ein Kaffee es regnete spektakulär, die Tracht angelegt es wurde 17Uhr 30. Naja, komme ich eben in den Feierabend Verkehr am Elbtunnel. Der Verkehrfunk meldete gerade 2 Stunden Wartezeit Elb-Fähre Glückstadt-Wischhafen.
Auch nicht die Alternative und der Fährlohn Trike+Anhänger, eine Person 12 € 50.
Ab auf die Autobahn 7 es war gerade eine Regenpause, ich freute mich trocken loskommen ist immer wichtig, die Laune ist ein wenig besser, es macht halt mehr Spaß. Ich freute mich schon sehr auf die Indians, es waren  ja nur etwas über 300 Km.
Bei Bad Bramstedt gab es Regen von vorne oben, die Gischt spritzte, ab Quickborn kam der Regen von oben. Stau. Der Stau zog sich sogar durch den Elbtunnel als ich herausfuhr war es wieder trocken. Weiter ging es zur Autobahn 1, da wurden ein paar Brücken erneuert, ich zählte aber nicht mit. Mir war noch schwindelig von der Zählung der weißen Mittelstreifen vor dem Eltunnel. Vor Bremen war auch keine staubige Luft, der Regen kam wieder von vorne oben.
Es ist die Hölle, die sehr schmalen Verengungen verlangen viel Konzentration und dann waren da noch diese Teerkanten damit das Regenwasser gut abläuft und Schlaglöcher ohne Ende.
Aber immerhin fahrend die Nadelöhre passiert.
Kurz vor Oldenburg in einer Baustelle war wieder eine größere Pause. Ein Möbelwagen hatte sich in der Botanik verirrt. Ein Bergungstruck befreite den Kleinlaster aus seiner Lage und nahm ihn kurzer Hand mit. Gut, das ich genug Kaffee mitführte. Es war schon spät, nochmals getankt, die Stauungen forderten ihren Tribut.
Ich war froh die Autobahnen hinter mir und die Landstrasse vor mir zu haben und nahm sie freudig unter die Räder.
Den Platz hatte ich noch in Erinnerung von früheren Treffen ich war
nun da und fuhr bis hinten durch. Dort war ein größeres Stück unbewohnte Wiese und so schlug ich zügig das Lager auf. Das Wetter war gnädig, selbst die Wiese war trocken. Ich war sehr zufrieden, trocken losgefahren und trocken aufgebaut. Ich schenkte mir noch Kaffee ein und dachte:300 Km, halb sechs los und Mitternacht fertig mit Aufbau. Ohne Worte.
Schnell chic gemacht und ab in die Party Zone. Im Festzelt kurz den DJ um Strom für das Telefon gebeten und ein Hallo folgte für den Spätkommer. Toll, der Imbiß war noch geöffnet.
Satt und zufrieden wollte ich mir Kaffee holen. Ich war sehr überrascht. Kaffee rund um die Uhr umsonst. Wer mochte konnte eine Spende tun. Die Indians sind immer für eine Überraschung gut. Wenn man spät dazukommt ist es natürlich schwer in die Party rein zu kommen, ich hielt trotzallem bis nach 4 Uhr durch, es war schön.
Den Samstag nutze ich zum Ausschlafen. Nach dem Frühstück kamen die Iron Crows als Tagesgäste für eine Umschau am Platz und der Händler zu Besuch. Nach etlichen Kaffee und dem Mittagessen verabschiedete ich mich von Pearl und seinen lieben. Die Gelegenheit war sehr günstig, ich hielt Mittagstunde vor meinem Zelt. Das sollte wohl so sein.
Abends ging eine Party ab wie ich sie am Samstag nur sehr selten erlebt habe. Super Musik und Tanz bis fünf Uhr morgens. Absolut Spitze.
Bemerkenswert, es wurde eine Kiste Bier geholt, der DJ spielte we will rock you, es war ein großer Kreis, danach wurde das Bier verteilt. Das passierte mehrmals am Abend, es war sehr nett. Jedes Treffen hat irgendwo seine Eigentümlichkeiten und Rituale.
Am Sonntag am späten Mittag war ich fertig mit packen, ich verabschiedete mich bei den Veranstaltern und donnerte wieder Richtung Norden. Es wurde eine schöne Heimfahrt und
war ein schönes Wochenende.
Dirk

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