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Bad Harzburg 2010

Triketreffen Verkehrsverein Bad Harzburg 24.-27.06.2010

Beim packen am Mittwoch Nachmittag war für mich alles perfekt. Ich hatte früh Feierabend gemacht, gut gegessen und die Fußball WM in meine Fahrt nach Bad Harzburg mit ein bezogen. Die Autobahnen würden sicher leer sein, denn Deutschland spielte heute. Das ist doch toll und ich würde eine schnelle Fahrt vor mir haben..
Das Trike glitzerte in der Sonne, ich hatte schnell noch Kaffee für unterwegs gekocht, alles war perfekt und um 17 Uhr drehte ich am Zündschlüssel, Der Motor sprang willig an und los ging es.Na ja, zumindest bis zum Elbtunnel, es wollten wohl alle schnell Heim um das Fußballspiel zu sehen.
Nach 1 ½ Stunden war der Tunnel durchfahren und es ging dann gut voran.
Die Rast und Tankstelle Brunautal steuerte ich an um Benzin zu ergänzen. Kurz eine geraucht und Kaffee genossen und an der Sicherung vom Standlicht gefummelt, alles funktionierte wieder. Die Trucker saßen in ihren LKW auf den Rastplätzen, die Fernseher liefen, die Autobahn wie erwartet schön leer und zügig ging es in Richtung Hannover voran.
Die Fahrt machte richtig Spaß.
Bei Hannover schnell nochmals getankt, noch ein Kaffee getrunken und weiter ging es. Ich rechnete schon damit, das ich mit ein wenig Glück noch im letzten Licht aufbauen könnte, es bleibt ja lange hell.
Die plötzlich auftauchenden vielen roten Lichter setzten meinen Gedanken jedoch ein jähes Ende.Gas weggenommen und runtergebremst, Warnblinker an, na Klasse, gerade hatte ich eine Ausfahrt passiert, es war kein Entkommen auf der Autobahn mehr möglich. Wo war ich denn nun? Irgendwas mit Salzgitter Bad stand da auf dem Schild.
Eigentlich hatte ich geplant, bei der Ausfahrt Rhüden die Autobahn zu verlassen, oh es ging weiter - aber nur 100 Meter, dann wieder Stillstand.Diesmal allerdings für länger, also Motor aus, oh es ging weiter - diesmal für ganze 50 Meter dann wieder Stillstand. Diesmal länger Motor aus.
Es war sehr merkwürdig, es waren fast nur LKW die alles rot erleuchteten mit ihren vielen Rückleuchten und Positionslampen. Na ja, schnell mal einen Kaffee einschenken.Es war noch ein ziemliches Stück bis zur nächsten Ausfahrt, oh, es ging weiter.200 Meter im Kriechtempo, ich machte den Motor aus. Lohnte nicht wieder an, ein paar hundert Meter weiter lohnte wieder aus zu machen.Es war die Hölle!
Nun wurde es ab Bockenem einspurig und alles wurde von der Autobahn herunter geleitet. Sehr beeindruckend, in der Nacht über Land zu fahren und einen roten langen Lindwurm an Fahrzeugen bis Rhüden vor sich zu haben
Ab Rhüden hatte ich wieder freie Fahrt und so kam ich gegen kurz vor 1 Uhr morgens auf dem Platz an.Unterwegs fiel mir ein, das die Hexe mal von einem Notfallzelt sprach.Ich beschloss es zu suchen und nachzusehen ob es schon von jemandem in Beschlag genommen wurde.So ersparte ich mir dann noch den Zeltaufbau im dunkeln.
Ich hatte Glück, es war frei und nach ein paar Stunden des Ausruhens, es dämmerte bereits, baute ich mein Camp Let auf, holte Wasser und ging dann so richtig zu Bett.
Herrlich, 380 Km in 8 Stunden, das war sehr rekordverdächtig.
Den Donnerstag ruhte ich mich prächtig aus, sah den Händlern und Trikern beim Aufbau mit zu.Am Abend um 18 Uhr war Faßanstich und „DJ Hexe“spielte auf, eine schöne Party folgte und so wurde es wieder sehr früh.Ich konnte mich ein wenig nützlich machen und unterstütze Hexe bei dem Unterfangen als DJ, welches sie das erste Mal ausübte.Ina und Karsten erschienen auch noch in der Nacht und wurden auch mit einem großen Hallo empfangen.
Der Platz auf und um die Rennbahn füllte sich am Freitag sehr zügig.Einige früh Angereiste nutzten den schönen Tag für eine Ausfahrt.Irgendwann erschien auch Pearl mit Gun und seiner Hexe, es gab ein großes Hallo.Schnell war Gun´s frisch besorgter Queck hingeschoben und Pearl klappte sein selbst entfaltendes Zelt auf.Pearl war somit sehr schnell fertig und eilte zur Essmeile.Gun stellte sich die Frage wer wohl schon mal so ein Vorzelt aufgebaut hätte. Was lag also näher den Mathias von den Lausitzern zu fragen wie so etwas aufgestellt wird?
Bereitwillig half Mathias mit und so ging es schnell voran.Nur war Pearls Zelt im Wege.Was lag also näher, als sich einen kleinen Scherz zu erlauben?Schwups wurden die Heringe gezogen und der Zelteingang einmal herum gedreht.Soll er doch seinen Eingang suchen!
Schade, Pearl war wieder zu schnell zurück und bemerkte es zu früh, wir haben schön gelacht über den Unsinn.Es war mal was anderes.
Als das Vorzelt errichtet war machten wir uns langsam auf zur Partymeile.Die Party kam sehr schnell in Schwung, DJ Karsten legte tolle Musik auf und eine klasse Stimmung machte sich breit.Benzini kam auch irgendwann an und so wurden die Luftgitarren ausgeteilt.Für die Hexe wurde eine spezielle Luftgitarre vorbereitet als Souvenir von Radio Luftgekühlt.Es wurde ein großer Spaß bei der Übergabe, denn die Hexe hatte ihrerseitz auch etwas vorbereitet.Ein beleuchteter orginal Hexenbesen wurde vorgeführt und natürlich auch gleich eingeflogen.Samstag früh kam ich in den Genuß, den Verkehrsverein näher kenn zu lernen.
Die Hexe eilte herbei und war ziemlich naß. Ich frug, ob sie gerudert hätte, sie verneinte und bat mich zu schauen, ob ich helfen könnte.Jemand hatte sich im Herren WC witzigerweise an der Speiseleitung eines Spülkastens festgehalten und diese entzwei gerissen.Nun, ich bat nach einer Rohrzange und schraubte diese wieder zusammen.Ich darf hier erwähnen, das die Rohrzange ein Witzding war.Es war keine große Tat, außer das die Leitung ziemlich weit unter der Decke entlang lief und ich keine Leiter brauchte.Zimbo, der mit von der Partie war, brachte zwischenzeitlich ein paar lustige Sprüche an.Und während ich nun am zusammenschrauben war, amüsierten sich Zimbo und Hexe königlich, denn auch ich war inzwischen pitsch naß.Soll also einer sagen, Arbeit macht keinen Spaß.Nachdem die Arbeit getan war, gingen wir wieder alle an den Tresen.Es gab Kaffee zum aufwärmen.Der Verkehrsverein ist eine merkwürdige lustige Truppe, denn bei den Verrückten wird der Tag morgens um 3 Uhr mit Rührei und Bier begrüßt und nebenbei werden tolle Witze dargeboten.Man kam aus dem lachen und grinsen nicht mehr heraus, es war herrlich, die Macher und Helfer mal von der Seite kennenlernen zu dürfen.Etliche Kaffee später ging ich dann auch schlafen, es dämmerte schon wieder.
Am Samstag Morgen brummte etwas an meinem Zelt vorbei was mich erwachen ließ. Whow, es war das Starship! Endlich konnte ich es einmal im Original betrachten.Die Fa.CCS hatte damals einen mutigen Schritt gemacht und so ein Unikat, worüber auch schon im Trikemagazin berichtet wurde, erbaut.
Gegen frühen Nachmittag machten sich 156 Trikes zur Ausfahrt bereit und ich nutzte die Zeit um mich zu erholen.Zur Stärkung gab es im Festzelt Kaffee und selbst gebackene Torten und Kuchen.Sehr lecker und gut für die Figur!
Ein Gang über die Händlermeile rundete mein Nachmittags Programm ab, hier und da noch mal Klönschnack gehalten, die Zeit flog davon. Und wieder startete die Party am Abend durch.Es wurde gerudert und die Luftgitarren wurden ausgepackt, bis in die Früh. Tolle Party.
Am Sonntag hieß es wieder bye bye, bis zum nächsten Jahr zum Harzer-Trike-Treffen.
Vielen Dank für die vielen Antiregentänze im Vorfeld, es hat sich gelohnt es war allerbestes Wetter!
Bei der Rückfahrt stieß ich auf der Autobahn auf Pearl und Gun und hing mich hinten dran. Wir hielten noch einmal an und tranken zusammen einen Kaffee.
Auch die obligatorische Zigarette durfte nicht fehlen, bevor uns der Verlauf der Autobahnen auf getrennte Straßen schickte.

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