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Herkules-Triker 2009

Herkules Triker 31. 07. -02. 08. 09

Ich hielt es für eine sehr gute Idee am Freitag Urlaub zu nehmen. Einfach mal wieder den ganzen Quatsch hinter sich lassen und entspannen.
Was gibt es besseres, als ein Triketreffen zu besuchen?
Noch dazu eines, welches ich bisher nur einmal als Tagesgast besuchen konnte.
Ich traf mich dort mit einem Ehepaar aus Aachen, die meinen Scholz Brüderchen Faltwohnwagen kauften. Der Platz dort gefiel mir, ein riesiges Festzelt, viele Händler, so verging die Wartezeit auf die Käufer ziemlich schnell. In der Gaststätte habe ich gut Mittag eingenommen, es passte.
Also ging es am Donnerstag los, zügig gepackt und gestartet und ab Richtung Süden auf der Autobahn 7 in den Baustellen Wahnsinn hinein. Das Nadelöhr Elbtunnel mit nur einer Stunde Stauzeit bewältigt, es war trocken am Donnerstag, das zählte ja schon viel.
Raststätte Brunautal ist nach diesen Staugeschichten immer meine erste Adresse, um Benzin zu ergänzen. Bei der Gelegenheit bemerkte ich , das Standlicht funktionierte nicht. Mal wieder.
Bischen an den Sicherungen gefummelt, ein wenig am Schalter gerüttelt, na bitte, ist doch super. Los, weiter geht es, vielleicht hast du noch ein wenig Restlicht beim Zeltaufbau.
Ein gutes Stück weiter wußte ich das im dunkeln aufgebaut würde. In Schwarmstedt tankte ich wieder voll. Man verliert völlig das Zeitgefühl, keine Uhr sichtbar im Cockpit und auch eine Tankuhr gibt es nicht. Man wundert sich dann immer nur wieviel oder wie wenig Benzin weg ist. Je nach dem wie der Stau sich entpuppt, absoluter Stillstand oder vor sich hin schleichend.
In Rhüden im Harz fuhr ich abermals tanken. Eine ausgehnte Kaffeepause schien mir angebracht, es war schließlich schon 22Uhr30 geworden. Und Stock dunkel. Noch circa 90 Km weiter auf der A7dann auf die A 44, es zog Regen auf. Warum nur so dunkel?Das Ablendlicht war aus, nur die Nebelscheinwerfer waren an. Na super!Aber halb so schlimm, wieder bremsen der nächste Stau. Ich bekam etwas Zeit an den Schaltern herum zu fummeln.
Es wurde wieder Licht und es ging irgendwann weiter. Das kurze Stück A44, auch wieder Baustelle, Ausfahrt Bad Wilhelmshöhe verließ ich die Autobahn und befuhr die 520 bis Schaunburg Hoof. Ab der Ausfahrt auf der A44 war alles sehr gut ausgeschildert worden, was Nachts eine große Hilfe ist. In Gedanken bedankte ich mich bei den Veranstaltern.
Ein Bekannter, den ich in Bad Harzburg kennen gelernt hatte, sperrte ein Stück Platz für ein paar Leute aus dem Radio Chat ab,  die sich treffen wollten. Um Mitternacht baute ich so leise wie es ging meinen Falter auf und war froh, das ich heil angekommen bin. Nach ein paar Beruhigungs Kaffee, ging es mir auch schnell wieder besser. Bobo hatte kurz reingeschaut und gute Nacht gewünscht, Basco konnte ich auch schon begrüßen.
Am Morgen linste ich um die Ecke, ich hatte neben Gockel aufgebaut. Das gab auch wieder ein Hallo und einige Tassen Kaffee später sah ich am Trike mal nach wo das Licht abgeblieben war. Ich konnte nichts ungewöhnliches feststellen, schade. Es ist immer einfacher den Fehler bei einem Totalausfall zu finden.
Der Vormittag ging schnell herum, der Platz füllte sich. Der Gastwirt hatte statt eines Festzeltes eine riesige Halle aufgebaut. Mit Wc und Duschanlage, Tresen, Bühne und und und, einfach toll. Die Verpflegung ließ keine Wünsche offen, ein sehr breit gefächertes Angebot, zu trinken gab es auch genug, es wurde ein sehr schöner Tag, das Wetter machte toll mit. Immer mehr Trikes trafen ein, es füllte sich, die Händler bauten die Stände auf. Ina und Karsten waren auch angkommen, es war wieder ein großes Hallo, zumal Ina ihre erste selbstgefahrene Tour bestritt. Der Spezialumbau ist wirklich sehr gelungen.
Eine Linedancegruppe zeigte am Abend ihre Kunst, es wurde richtig gemütlich, danach ging die Party los, viele alte Bekannte begrüßt, wir wurden mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt. Draussen prasselte ein großes Lagerfeuer, wer es besinnlicher mochte, es war für jeden etwas dabei.
Am Samstag nach dem Frühstück, beschlossen wir eine schöne Rundfahrt an den Edersee zu machen. Wunderbare Landschaften wechselten sich mit schönen Orten. Andy, unser Scout hatte wirklich eine tolle Strecke ausgedacht, Moni fuhr bei ihm mit während bei mir die Hexe Platz genommen hatte. So ging es durch ein wunderbares Panorama. Am Edersee einen Kaffee genossen, danach hinauf auf einen Berg. Dort solle eine Greifvogelschau in dem Wildpark den Nachmittag krönen. Was soll ich schreiben , es war sehr fazinierend.
Seeadler, Gänsegeier, Eulen,  und Falken. Nicht zu vergessen die wilden Falken , die einfach ein paar Leckerlies in der Luft griffen und über unsere Köpfe sausten. Das waren wirklich wunderschöne Impressionen, die wir da mit nehmen durften. Der mächtige Adler, der von den wilden Falken niedergedrückt wurde und von dem Falkner mit Telemetrie Gerät gesucht werden mußte. Uns wurde berichtet, das der König der Lüfte schon auf dem Radweg der Talsperre eingefangen werden mußte, die wilden Falken waren sehr frech.
Es waren wunderschöne Bilder von den lautlos fliegenden Vögeln, die ich nicht so schnell vergessen werde.
Es ging wieder zurück auf den Platz, die dunklen Wolken wollten wir nicht unbedingt abwarten. Wir schafften es trocken zurück zu kommen, es war eine tolle Tour.
Auf dem Platz das beste Wetter, wir aßen zusammen und machten eine gepflegte Siesta. Danach legte die Hexe die Hand auf die Scheinwerfer und schwupps, das Licht strahlte mich ganz schelmisch an. Es gibt Momente, da sollte man(n) sich nicht aufregen.
Die Lichtshow wurde dann am Biertisch besprochen und am Abend machten die Herkules Triker eine Show Einlage, die Party war wieder schön. Natürlich möchte ich auch die Strip-Show von Uwe nicht unerwähnt lassen.
Sonntag vormittag packte ich  noch schnell vor dem Regen zusammen,
mal kann man ja auch Glück haben. Nachdem ich mich bei den Herkules Trikern verabschiedet hatte, fuhr ich im leichten Regen vom Platz. Es dauerte nicht lange, da war es wieder trocken aber sehr entspannend. Stau!
Irgendwann kam ich nach Hause, ich war froh als das Licht ausgefallen war, als ich in der Garage einparkte. Da wußte ich, das ich keinen Kochkessel im Garten über der Feuerstelle aufhängen brauchte.
Ich gebe sehr ungern zu, das ich mir ein Strommessgerät zugelegt habe, zumal ich mir die Elektrik am Trike selbst ausgedacht habe und Sven mir half sie einzubauen.
Wie lange ist es schon her?Acht Jahre?Oder gar neun?
Dirk

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