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Indian Triker Oldenburg 09. -11. 07. 2010

Indian Triker Oldenburg 09. -11. 07. 2010

Am Freitag holte ich meine Clubkameradin Jana aus Kiel ab und wir fuhren gemeinsam zu mir nach Hause und packten den Camp Let Faltwohnwagen. Vor der Abfahrt gönnten wir uns noch einen Imbiss und einen gemütlichen Kaffee, das Wetter war herrlich.
Mit einem Grinsen drehte ich am Zündschlüssel, der Motor brüllte auf und los ging es.
Der Verkehrsfunk leierte schon seit der Mittagszeit immer dasselbe, über 25 Km Stau auf der Autobahn7, an der Fähre Glücksstadt über 2 Std. Wartezeit. Einig waren wir uns über eine andere Strecke diesmal. Die Autobahn7 bei Neumünster verlassen, dann Bad Segeberg, Trittau und Hamburg südlich umfahren. Herrlich, nur einmal kurz bei Rade gebremst, eine leichte Stockung, es ging aber schnell weiter. Wir sollten nur 10 Min warten müssen und der Umweg war erträglich. Gemütlich und problemlos sollten wir in Ahrensdorf ankommen und wurden bei den Indian Trikern wie immer herzlich empfangen.
Zügig bauten wir den Zeltwohnwagen am Ende der Wiese auf und hielten Umschau auf dem Platz und begrüßten Trikefreunde, Freunde und Bekannte. Dem entsprechend nahm es viel Zeit in Anspruch bis wir in der Partyzone ankamen und den Verpflegungstresen stürmen konnten.
Nach einer leckeren Mahlzeit waren wir gerüstet um in die tolle Party einzusteigen. DJ Hörby heizte richtig ein die Stimmung war super und so wurde es wieder sehr früh.
Am Samstag Morgen wurde es auch schön kuschelig, die Sonne schien mit großer Macht vom Himmel herab. Es wurde mir gegen halb neun im Zelt unerträglich heiß und ich beschloß Kaffee zu machen und den Tag zu begrüßen. Mit schönen heißem Kaffee zog ich mich mit einem Stuhl bewaffnet in den  Knick zurück. Die Bäume spendeten wenigstens etwas Schatten. Zwei Einheimische ältere Landwirte hielten mit dem Fahrrad an und wir kamen ins Gespräch. Sie erklärten mir die Landschaft, das hinter dem Knick eine Moorwiese wäre und ein gaben ein paar Anekdoten aus der Umgebung zum besten. Es war sehr interessant und ein paar Geschichten waren auch zum schmunzeln.
Langeweile sollte nicht aufkommen, bald bog der Pearl und einige Iron Crows um die Ecke. Es gab wieder ein Hallo und wir brachen zum Festzelt auf. Es war ja schon fast Mittag und ich freute mich als der Verpflegungstresen öffnete. Die Sonne legte nun richtig los, es ging kein Windzug. Sollte mal einer sagen die Ausfahrt der Indian Triker sei immer verregnet.
Sogar drei verschiedene Ausfahrten waren im Angebot, man konnte wählen. Ich blieb mal lieber auf dem Platz, es war besser mit so wenig Schlaf. Man döste irgendwo im Schatten herum bei über 38 Grad. Ich hielt mich am Kaffee fest und an den eiskalten Limonaden und Selters. Irgendwann am Abend wurde es erträglicher.
Die Händler klapperte ich  auch noch ab und nach einem guten Essen waren die Lebensgeister wieder geweckt. Jana und ich berieten uns und beschloßen die Nacht zu nutzen um die Heimreise anzutreten um etwas Abkühlung zu erfahren. Zumal wir sollten ja am folgenden Mittwoch Abend nach Bollbrügge aufbrechen um unser Trike Treffen mit abzuhalten. Unsere Überlegung war,  den Sonntag eben voll zum relaxen nutzen zu können und so packten wir in den frühen Abendstunden. Danach nutzen wir noch die Möglichkeit, das neue Boom Mustang Probe zu sitzen und zu bestaunen. Die Party genossen wir noch bis Mitternacht und fingen dann langsam an uns zu verabschieden.
Wir donnerten auf die Autobahn, herrlich, kaum Verkehr und es wurde kühl. Das tat nach dem doch anstrengenden Tag sehr sehr gut. Irgendwann auf der Autobahn 1 hielt ich zum tanken und zog mir erst dort einen Pulli über. Es wurde Stellenweise, wo Wälder die Autobahn säumten richtig frisch. Es war herrlich, die Wälder dufteten so wunderbar, es wurde eine sehr schöne Nachttour.
Hier und da hielt ich an, trank einen Kaffee, die obligatorische Zigarette. Die Luft wurde langsam würziger, bald waren wir am Hamburger Hafen.
Was für ein Lichtermeer und welch ein geschäftiges Treiben um die großen Containerschiffe.
Es beeindruckt mich immer wieder und schon durchfuhren wir den Elbtunnel. Als wir diesen hinter uns ließen wurde es wieder dunkel und schön frisch. Schon bald kamen wir an Bad Bramstedt vorbei, ein paar Nebelschwaden links und rechts neben der Autobahn säumten unseren Weg. Es fing an zu dämmern, es war eine tolle Stimmung und frische würzige Luft umgab uns. Zügig passierten wir Neumünster und landeten gegen 4 Uhr in Kiel. Wir verabschiedeten uns und weiter ging es, nach Hause. 

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